Nathan Hill: Geister

Ein glückloser Literaturprofessor, die Studentenunruhen 1968 in Chicago, Online Games, ein Anschlag auf einen Politiker, vor allem aber eine Mutter, die ihren Sohn verlässt. Dekoriert wurde das ganze mit norwegischen Geistern, dem amerikanischen Wahlkampf und dem dazugehörigen Medienzirkus. Aus dieser Mischung hat Nathan Hill ein sehr fesselndes Buch geschrieben, das teilweise wie ein Politthriller wirkt.   „Nathan Hill: Geister“ weiterlesen

Anne Tyler: Die störrische Braut

Shakespeare lebt! Zumindest, wenn es nach seinen zahlreichen Veröffentlichungen geht und den immensen Einfluss, den diese auch heute noch haben. Dieses Jahr im April war sein 400. Todestag und so erscheinen bei Hogarth Press acht Neuerzählungen von Shakespeares Dramen, von so unterschiedlichen Autoren wie Jo Nesbø, Margaret Atwood und eben auch Anne Tyler. Letztere schrieb eine Neuinterpretation von „Der widerspenstigen Zähmung“.  „Anne Tyler: Die störrische Braut“ weiterlesen

Wiederholungstat: Lesenacht in der Buchhandlung

Gibt es was schöneres, als an einem kalten Novemberabend gemütlich in den Sessel zu versinken und ein Buch zu lesen? Eigentlich nicht. Es sei denn, eine Buchhandlung lädt zu einer Lesenacht ein und so habe ich mir auch dieses Mal frühzeitig eine Karte gekauft (ich war übrigens Nr. 4, also sehr früh gekauft!), nahm Kamera, Kissen und Poncho mit und schlenderte letzten Freitagabend durch den Regen zu Bücher Pustet. Nach den Erfahrungen letztes Jahr hatte ich mir einen Plan zugelegt: Ich würde mich sofort im Untergeschoss zurückziehen. Da war es letztes Jahr sehr ruhig, außer mir lasen dort nur zwei Leute. Und wenn ich keine Lust mehr auf Sachbücher hätte, dann würde ich zwischendurch einen kleinen Ausflug ins Erdgeschoss, zu den Romanen machen.   „Wiederholungstat: Lesenacht in der Buchhandlung“ weiterlesen

Lesung mit Nathan Hill

Als ich im August das Herbstprogramm der Buchhandlung Dombrowsky gelesen habe, tauchte ein Name auf, der mir bis dahin gar nichts sagte: Nathan Hill würde aus „Geister“ lesen. Neugierig habe ich mich in eine Leseprobe vertieft und schon am nächsten Tag habe ich mir die Karte für die Lesung gekauft, die gestern Abend stattfand.    „Lesung mit Nathan Hill“ weiterlesen

Douglas Smith: Der letzte Tanz

Der Untergang der russischen Aristokratie – so lautete der Untertitel und so ging ich davon aus, das es bei dem Buch um das Leben und Sterben der Romanows, der russischen Zarenfamilie, gehen würde. Die Romanows spielen aber nur eine kleine Nebenrolle. Denn dem Autor geht es eben nicht um die ehemaligen Herrscher, sondern um die meistens reiche und mächtige Oberschicht – dem gesamten Adel.   „Douglas Smith: Der letzte Tanz“ weiterlesen

Herbstlesen 2016 #8

herbstlesen-2016Ich bin heute in einer recht merkwürdigen Stimmung. Irgendwas will ich machen, weiß aber nicht so richtig was. Mein Buch ist interessant, aber momentan will ich nicht lesen. Ich will einkaufen, weiß aber noch nicht, was ich kochen will. Ich habe gestern ein tolles Sachbuch beendet und würde es gerne rezensieren – aber nicht jetzt. Setzt einfach alle möglichen Aktivitäten ein und ihr hört immer wieder – ja, aber nicht jetzt!  „Herbstlesen 2016 #8“ weiterlesen

Michael Büker: Ich war noch niemals auf Saturn

Planeten, Sterne, Galaxien. Ich war noch nie jemand, der sich für Sci-Fic begeisterte – weder als Buch noch als Film. Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch, der noch nie einen der Star Wars Filme gesehen hat. Trotzdem habe ich mir das Buch gekauft – denn wie sich die Dinge in der Realität abspielen, das finde ich dann schon wieder spannend.   „Michael Büker: Ich war noch niemals auf Saturn“ weiterlesen